March 26, 2009
There probably/definitely is/is no God…?!

Kurz vor meiner Abreise aus London fuhr ein Bus mit einem solchen Banner an meinem Fenster vorbei. Eine wie ich finde äußerst kreative Antwort der Christian Party auf die atheistische Buskampagne in Großbritannien. (Achtung: Ironie-Warnung!)

Irgendwie amüsant dieser Gottes-Streit auf der Breitseite von Bussen.

There probably/definitely is/is no God…?!

Kurz vor meiner Abreise aus London fuhr ein Bus mit einem solchen Banner an meinem Fenster vorbei. Eine wie ich finde äußerst kreative Antwort der Christian Party auf die atheistische Buskampagne in Großbritannien. (Achtung: Ironie-Warnung!)

Irgendwie amüsant dieser Gottes-Streit auf der Breitseite von Bussen.

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March 23, 2009
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March 15, 2009
Atheistische Buskampagne

Vor kurzem irritierte mich in London ein solches Werbebanner auf einem Bus. Dahinter steckt eine groß angelegte atheistische Buskampagne aus England, die nun auch nach Deutschland schwappt und ihren Anfang in Berlin, Köln und München nehmen soll. Hier ein Link zur deutschen Seite. Auf die Reaktionen aus Bayern bin ich schon besonders gespannt…

Was soll man davon halten? Werbung für die Nicht-Existenz einer Sache kommt mir schon etwas komisch vor und ich frage mich, ob so etwas denn notwendig ist.
Werden dadurch Gläubige zu Atheisten? Das glaube ich kaum. Allerdings kann es einen Einfluss auf die Unentschlossenen oder Heranwachsenden haben. Fährt man als Kind täglich in einem solchen Bus zur Schule, hinterfragt man vielleicht eher den Glauben seiner Eltern.

Allerdings habe ich das Gefühl, dass der Satz der Kampagne nicht funktioniert. Schaut man sich das Banner genauer an, so sagt es, dass es wahrscheinlich keinen Gott gibt und man sich deshalb keine Sorgen machen und sein Leben genießen soll. Die Frage ist, ob für viele ein solcher Satz nicht eher Anlass zur Sorge ist, da ihr Erklärungsmodell unserer Existenz in Frage gestellt wird. Religion dient ja im Grunde dazu, die Lücken zu schließen, die wir uns nicht erklären können, um uns ein konsistentes Bild unseres Daseins zu ermöglichen. Wenn die Menschen sich vor der Entstehung von Religionen keine Sorgen gemacht hätten, dann wären diese womöglich gar nicht entstanden. Kann man das Leben genießen, wenn man auf so viele Fragen keine Antworten hat? Ist nicht derjenige im Grunde zufriedener, der eine Erklärungsmodell (ob nun falsch oder richtig) akzeptiert?

Meiner Ansicht nach wäre also ein Satz wie “There’s probably no God. Now begin worrying and think about your life.” wesentlich besser gewesen. Aber möglicherweise wäre das nicht im Sinne der Atheisten, da dadurch mit Hilfe der Fantasie im Streben nach vollkommener Erkenntnis neue gottähnliche Bilder geschaffen werden könnten.

Atheistische Buskampagne

Vor kurzem irritierte mich in London ein solches Werbebanner auf einem Bus. Dahinter steckt eine groß angelegte atheistische Buskampagne aus England, die nun auch nach Deutschland schwappt und ihren Anfang in Berlin, Köln und München nehmen soll. Hier ein Link zur deutschen Seite. Auf die Reaktionen aus Bayern bin ich schon besonders gespannt…

Was soll man davon halten? Werbung für die Nicht-Existenz einer Sache kommt mir schon etwas komisch vor und ich frage mich, ob so etwas denn notwendig ist.
Werden dadurch Gläubige zu Atheisten? Das glaube ich kaum. Allerdings kann es einen Einfluss auf die Unentschlossenen oder Heranwachsenden haben. Fährt man als Kind täglich in einem solchen Bus zur Schule, hinterfragt man vielleicht eher den Glauben seiner Eltern.

Allerdings habe ich das Gefühl, dass der Satz der Kampagne nicht funktioniert. Schaut man sich das Banner genauer an, so sagt es, dass es wahrscheinlich keinen Gott gibt und man sich deshalb keine Sorgen machen und sein Leben genießen soll. Die Frage ist, ob für viele ein solcher Satz nicht eher Anlass zur Sorge ist, da ihr Erklärungsmodell unserer Existenz in Frage gestellt wird. Religion dient ja im Grunde dazu, die Lücken zu schließen, die wir uns nicht erklären können, um uns ein konsistentes Bild unseres Daseins zu ermöglichen. Wenn die Menschen sich vor der Entstehung von Religionen keine Sorgen gemacht hätten, dann wären diese womöglich gar nicht entstanden. Kann man das Leben genießen, wenn man auf so viele Fragen keine Antworten hat? Ist nicht derjenige im Grunde zufriedener, der eine Erklärungsmodell (ob nun falsch oder richtig) akzeptiert?

Meiner Ansicht nach wäre also ein Satz wie “There’s probably no God. Now begin worrying and think about your life.” wesentlich besser gewesen. Aber möglicherweise wäre das nicht im Sinne der Atheisten, da dadurch mit Hilfe der Fantasie im Streben nach vollkommener Erkenntnis neue gottähnliche Bilder geschaffen werden könnten.

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March 11, 2009
Vorsicht! Fallende Tetris-Steine!

Das Kunstprojekt “One More Go One More Go” der Gaffa Gallery in der Abercrombie Lane in Sydney (4. Oktober 2008 bis 31. Januar 2009).

Mehr Bilder gibt es hier.

Vorsicht! Fallende Tetris-Steine!

Das Kunstprojekt “One More Go One More Go” der Gaffa Gallery in der Abercrombie Lane in Sydney (4. Oktober 2008 bis 31. Januar 2009).

Mehr Bilder gibt es hier.

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Der “Kleiderständer-Komplex”

Fast die Hälfte der Kandidatinnen der aktuellen Staffel von “Germany’s Next Topmodel” reiten und lieben Pferde.

Wie lässt sich diese Hordenbildung erklären?

Meine Theorie stützt sich auf das Nicht-Überwinden des so genannten “Prinzessinnen-Komplexes”. Kleine Mädchen haben sich schon immer, wie wir wissen, gewünscht eine Prinzessin zu sein, in einem Schloss zu wohnen und ein Pony zu besitzen. Die Kandidatinnen haben dieses Stadium wohl nie verlassen.

In der heutigen Zeit müssen wir allerdings den Prinzessinnen-Begriff neu definieren. Einige Mädchen wachsen nicht mehr mit Bilderbüchern und Geschichten wunderschöner Prinzessinnen auf, sondern bekommen von ihren Müttern schwärmend die neusten Fotos der “Vogue” unter die Nase gehalten. Demnach hat eine Verschiebung von der Prinzessin im märchenhaften Schloss hin zu einem Kleiderständer mit Haus in den Hollywood Hills stattgefunden.

Wer weiß, durch was die Pferde mal ersetzt werden…

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March 8, 2009
Rechts oder Links? -Google fragen!
Der italienische Künstler Filippo Minelli pointiert die allgegenwärtige Präsenz Googles in seiner noch andauernden Fotoreihe “Google”. Die Fotos zeigen Aufkleber des Google-Logos mit einem jeweils speziell an die Umgebung oder den Untergrund angepassten Untertitel.
Mehr Bilder gibt es hier.

Rechts oder Links? -Google fragen!

Der italienische Künstler Filippo Minelli pointiert die allgegenwärtige Präsenz Googles in seiner noch andauernden Fotoreihe “Google”. Die Fotos zeigen Aufkleber des Google-Logos mit einem jeweils speziell an die Umgebung oder den Untergrund angepassten Untertitel.

Mehr Bilder gibt es hier.

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March 5, 2009
Lebende: £3, Tote: Eintritt frei
Bei einem Ausflug in den Londoner Park Heampstead Heath und das darin gelegene Kenwood House passierte ich heute den Highgate Cemetary. Dies ist ein 1839 eröffneter Londoner Friedhof, auf dem schon Karl Marx neben anderen berühmten und weniger berühmten Persönlichkeiten begraben liegt. Vor allem aber die Gelegenheit, beim Grab von Douglas Adams einen Zwischenstop einzulegen, wollte ich gerne nutzen.
Die Suche nach dem Eingang führte mich einen kleinen Hügel hinauf, bis ich zu meiner Rechten ein Eisentor ausmachen konnte - soweit nichts Ungewöhnliches. Als ich aber durch die Gitterstäbe hindurchblickte, eröffnete sich mir folgender Anblick: Hinter dem Eingang befand sich ein kleines Kassenhäuschen (wie im Foto zu sehen), in dem ein grimmig dreinblickender Mann saß und das folgende Aufschrift trug: „Entry charge: £3,00“. Schockiert ob dieser Unverfrorenheit, entschied ich mich gegen einen Besuch des Friedhofs, obwohl ich Douglas Adams gerne noch ein „So long and thanks for all the fish“ oder Ähnliches zugeflüstert hätte.
Ist es denn ethisch vertretbar, für einen Friedhof Eintrittsgeld zu verlangen? Selbst bei Kirchen finde ich das oftmals unangebracht. Der Eintritt in die St. Paul’s Cathedral kostet beispielsweise ganze £10! Aber darf man Geld dafür verlangen, die Gräber Verstorbener zu besuchen? Karl Marx zumindest wäre davon bestimmt nicht begeistert gewesen.
In diesem Fall fand ich nach kurzer Wikipedia-Recherche heraus, dass der Friedhof hätte eingeebnet werden sollen und ihn aus diesem Grunde der Verein „Friends of Highgate Cemetary“ in den 70er Jahren aufkaufte. Um nun dessen Erhaltung zu gewährleisten, wird eine Gebühr auf den Eintritt erhoben.
Gut finde ich das trotzdem nicht, aber möglicherweise sollte man hier der Stadt und nicht dem Verein die Schuld geben, da diese ungeachtet des kulturellen Wertes der Gräber und Mausoleen den Friedhof bedenkenlos abgerissen hätten…
„…um einer Umgehungsstraße Platz zu machen“, ist man da doch fast versucht im Sinne Douglas Adams’ anzufügen. Möge er in Frieden ruhen.

Lebende: £3, Tote: Eintritt frei

Bei einem Ausflug in den Londoner Park Heampstead Heath und das darin gelegene Kenwood House passierte ich heute den Highgate Cemetary. Dies ist ein 1839 eröffneter Londoner Friedhof, auf dem schon Karl Marx neben anderen berühmten und weniger berühmten Persönlichkeiten begraben liegt. Vor allem aber die Gelegenheit, beim Grab von Douglas Adams einen Zwischenstop einzulegen, wollte ich gerne nutzen.

Die Suche nach dem Eingang führte mich einen kleinen Hügel hinauf, bis ich zu meiner Rechten ein Eisentor ausmachen konnte - soweit nichts Ungewöhnliches. Als ich aber durch die Gitterstäbe hindurchblickte, eröffnete sich mir folgender Anblick: Hinter dem Eingang befand sich ein kleines Kassenhäuschen (wie im Foto zu sehen), in dem ein grimmig dreinblickender Mann saß und das folgende Aufschrift trug: „Entry charge: £3,00“. Schockiert ob dieser Unverfrorenheit, entschied ich mich gegen einen Besuch des Friedhofs, obwohl ich Douglas Adams gerne noch ein „So long and thanks for all the fish“ oder Ähnliches zugeflüstert hätte.

Ist es denn ethisch vertretbar, für einen Friedhof Eintrittsgeld zu verlangen? Selbst bei Kirchen finde ich das oftmals unangebracht. Der Eintritt in die St. Paul’s Cathedral kostet beispielsweise ganze £10! Aber darf man Geld dafür verlangen, die Gräber Verstorbener zu besuchen? Karl Marx zumindest wäre davon bestimmt nicht begeistert gewesen.

In diesem Fall fand ich nach kurzer Wikipedia-Recherche heraus, dass der Friedhof hätte eingeebnet werden sollen und ihn aus diesem Grunde der Verein „Friends of Highgate Cemetary“ in den 70er Jahren aufkaufte. Um nun dessen Erhaltung zu gewährleisten, wird eine Gebühr auf den Eintritt erhoben.

Gut finde ich das trotzdem nicht, aber möglicherweise sollte man hier der Stadt und nicht dem Verein die Schuld geben, da diese ungeachtet des kulturellen Wertes der Gräber und Mausoleen den Friedhof bedenkenlos abgerissen hätten…


„…um einer Umgehungsstraße Platz zu machen“, ist man da doch fast versucht im Sinne Douglas Adams’ anzufügen. Möge er in Frieden ruhen.

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March 2, 2009
Woodstock goes Art!
Manet, Édouard: Le déjeuner sur l’herbe, 1863. Musée d’Orsay, Paris, Öl auf Leinwand 280 x 264 cm.

Woodstock goes Art!

Manet, Édouard: Le déjeuner sur l’herbe, 1863. Musée d’Orsay, Paris, Öl auf Leinwand 280 x 264 cm.

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